Waging trifft in letzter Sekunde – ESV steigt ab

4 Jun

Waging – Bei herrlichem Wetter sahen 750 Zuschauer ein Spiel, das kein gutes Niveau hatte, es war emotionslos.  Man merkte beiden Teams die Wichtigkeit der Begegnung an. Vornehmlich die „Seerosen“ fanden nicht in das Spiel, sie schienen eine Blockade im Kopf zu haben. Es war eine schlechte Leistung der Waginger. Die Gäste spielten befreiter auf, wenn auch auf keinem hohen Niveau. Vor dieser doch imposanten Zuschauer-Kulisse hätte man sich eine bessere Bezirksliga-Partie erwarten können. Sei es, wie es will, die „Seerosen“ bleiben durch das Tor von Maxi Hösle in der Bezirksliga. Ob das Unentschieden in der Nachspielzeit, gerecht war oder nicht, das ist eine andere Frage. Man kann die Enttäuschung der Münchner Truppe verstehen, man muss sie sogar bemitleiden. So ist einfach der Sport, ein Fußballspiel ist aus, wenn der Schiedsrichter die Begegnung abpfeift. Nach Beendigung der Begegnung kann man nur vermerken, „Der Dino HSV und die Münchner Löwen lassen grüßen“.

Zum Spielverlauf gibt es eigentlich nicht viel zu sagen, es war eine Begegnung, die nicht zum Jubeln veranlasste. Die „Seerosen“ mussten früh auf Manuel Sternhuber, der mit einem Nasenbeinbruch ausgewechselt werden musste, verzichte. Damit war der Waginger Flügelbereich natürlich um Einiges geschwächt. In der 9. Minute musste Thomas Würnstl im Waginger Tor sein ganzes Können aufbieten, um eine Chance des ESV München zu vereiteln. In den Folgeminuten Geplänkel hin und her, die „Seerosen“ kamen einfach nicht aufs Trapez. Erst in der 22. Minute eine Chance für die Platzherren, als ein Eckball von Veit Gröbner an Freund und Feind vorbeiging. Fünf Minuten später konnte Asen Konstantinov auf Münchner Seite eine gute Chance nicht verwerten. In der 36. Minute vergab Daniel Stangl eine Chance. In der 38. Minute hätte der Führungstreffer für die Platzherren fallen müsse. Nach einem herrlichen Spielzug, der einzige Lichtblick in Hälfte eins, wurde der Abschluss von Maxi Hösle von den Gästen auf der Torlinie geklärt. Das war Glück.

Die zweite Halbzeit reihte sich nahtlos in die erste ein. Trotzdem, in der 52. Minute gingen die Münchner durch Azret Hajdari, der einen gut getimten Pass aufnahm und eiskalt verwandelte, mit 0:1 in Führung. Eine gute Chance vergab Maxi Hösle in der 64. Minute. Drei Minuten später musste Thomas Würnstl einen Schuss von Sebastian Stangl im Nachfassen klären. Das Gleiche in der 74. Minute auf der Gegenseite, als David Vormann einen Schuss von Michael Fuchs im Nachfassen klären musste. In der 86. Minute hätten die Gäste alles klarmachen können. Thomas Würnstl klärte mit einer tollen Reaktion einen Schuss von Marko Petrovic. Glück für die Waginger. Als alles schon für die Gäste gelaufen schien, dann in der 94. Minute der Ausgleichstreffer zum 1:1 durch Maxi Hösle. Es sei noch vermerkt, die Nachspielzeit war auf Grund vieler Unterbrechungen gerechtfertigt.

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