Josip beim Elfer

17 Mrz

ESV-Elfer vom 17. März 2012 (Quelle: ESV-Dahoam)

Josip wäre gerne elegant wie Zidane, bissig wie Effenberg und schön wie Beckham. Daran will er arbeiten. Und beim lesen und Musik hören alles um sich herum vergessen.  Aber das muss warten. Erst mal muss er antreten zum ESV-Elfer.

1. Josip, eigentlich bist Du im Mittelfeld zuhause, aktuell wirst Du aber als Innenverteidiger aufgestellt. Wie gefällt Dir diese Aufgabe und muss sich Dein Bruder Ivan (ist Innenverteidiger und kommt Ende März wieder nach München) dann eine andere Position suchen?
Von den Großen habe ich gelernt, dass man immer dort am liebsten spielt, wo einen der Trainer aufstellt. Das ist natürlich Quatsch. Ich spiele am liebsten als Sechser und kann auf der Position auch am besten meine Stärken ausspielen. Im Moment ist es aber so, dass wir keine Innenverteidiger haben, also spiele ich in der Abwehrkette. Mein Bruder muss sich aber keine Sorgen machen. Er ist schneller, kopfballstärker und hüftsteifer als ich. Er ist der geborene Innenverteidiger.

2. Wer ist Dein sportliches Vorbild und warum?
Ich wäre gerne elegant wie Zidane, bissig wie Effenberg und schön wie Beckham. Und ich arbeite daran.

3. Was gefällt Dir beim ESV München am besten?
Meine Jugend habe ich beim ESV verbracht, deshalb habe ich auch ein besonderes Verhältnis zum Verein. Viele der Jungs und Verantwortlichen kenne ich seit vielen Jahren und fühle mich deshalb sehr wohl. Zuletzt ist es einfach so, dass wir uns in der Mannschaft einfach sehr gut verstehen und die Stimmung einfach sehr gut ist.

4. Was sollte man hier unbedingt verbessern?
Ich hoffe, dass wir bald wieder einen Vorstand haben und eine klare Struktur und Hierarchie gegeben ist. Wenn dieser Schritt vollzogen ist, wird der ESV auch wieder attraktiver für neue Spieler.

5. Was möchtest Du in dieser Saison beim ESV noch erleben?
Es war und ist mein Ziel mit der 1. Mannschaft aufzusteigen. Deshalb bin ich wieder zum ESV gekommen.

6. Was machst Du noch lieber als Fußball spielen?
Am liebsten verbringe ich Zeit mit meiner Freundin und mit meiner Familie. Fernsehen, Lesen und Taschenbillard mag ich auch ganz gerne.

7. Wie lange lebst Du schon in München und was gefällt Dir an dieser Stadt am besten?
1994 bin ich mit meiner Familie nach München gekommen. Ich liebe die bayrische Kultur und München mit allem was dazugehört. Nicht umsonst habe ich mir das Münchner Kindl tätowieren lassen.

8. Wo ist Dein Lieblingsplatz in München und warum?
Ich bin in Laim groß geworden und meine Eltern leben immer noch dort. Deshalb fühle ich mich dort immer sehr wohl und bin häufig im Sommer im Biergarten des Hirschgarten.

9. Wie kannst Du am besten entspannen?
Magazine Lesen und dabei Musik hören. Da vergesse ich oft alles um mich herum.

10. Was machst Du in 20 Jahren?
Ich hoffe, ich habe eine eigene Familie, schreibe viele gute Texte und bin genauso glücklich wie heute.

11. Du arbeitest als freier Redakteur für das Magazin GQ und hast da schon einige internationale Sportstars kennengelernt. Was unterscheidet die “Prommis” von uns ESVlern?
Die Promis selbst sind meistens sehr nette und offene Menschen. Da unterscheiden sie sich nicht besonders von den ESVlern. Das Problem ist meist der Apparat um sie herum. Das Management, die Berater, die Freundin und alle anderen aus dem Umfeld, die sich gerne wichtigmachen, ins Bild wollen oder etwas wichtiges zu sagen haben. Solche Leute gibt es beim ESV zum Glück nicht.

 

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